<<<< Zur Unterzeichnung hier klicken >>>>

Rettet die Elbe und ihre Auen -
Stoppen Sie den Bau des Saale-Elbe-Kanals, eine 80 Mio. Euro teure Fehlinvestition!


Unterstützen Sie und unterzeichnen Sie unsere Petition, mit der wir uns an den Herrn Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und den Herrn Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Wolfgang Böhmer wenden.


Erst ein Hafen ohne Schiffe, dann ein Kanal für den leeren Hafen?

Es klingt wie ein Schildbürgerstreich: Nachdem für 30 Millionen Euro ein Hafen in Halle an der Saale ausgebaut wurde, in dem aber 2006 und 2007 kein Schiff mehr angelegt hat, soll jetzt für 80 Millionen Euro ein Kanal gebaut werden, um angeblich die Schiffbarkeit zu verbessern. Dieser Kanal ist jedoch eine so absehbare Fehlinvestition wie der Hafen selbst. Der Grund: Die Zufahrt zur Saale, die Elbe, führt immer weniger Wasser.

www.elbe-saale-kanal-nein.de

Niedrigwasserzeiten nehmen zu!
Schon jetzt herrscht an der Elbe Niedrigwasser an 200 bis 300 Tagen im Jahr. Ein wirtschaftlicher Gütertransport ist kaum noch möglich. Dieser Trend wird sich in Zukunft weiter verschärfen. Elf internationale Institute sagen um bis zu 30 % weniger Wasser für den Elberaum voraus. Die ohnehin schon ungünstigen Bedingungen für die Güterschifffahrt auf Elbe und Saale werden sich deshalb noch weiter verschlechtern.

Ein Saale-Elbe-Kanal würde weiteres Unheil bewirken: den Ausbau der Elbe!
Der Bau eines Saale-Elbe-Kanals wäre für die Schifffahrt völlig nutzlos, da der nächste "Engpass" sich anschließt - es ist die Elbe. Doch ein Ausbau oder eine Kanalisierung der Elbe mit zahlreichen Staustufen zur Anhebung des Wasserstandes hätte fatale Folgen. Die Elbe, der letzte noch relativ naturnahe Strom in Deutschland, wäre für immer zerstört. Zugleich würde das Hochwasserrisiko immens anwachsen.

Die letzte naturnahe Flusslandschaft ist in großer Gefahr!
Flusslandschaften zählen zu den kostbarsten Naturräumen für Pflanzen, Tiere und auch für Menschen. Lachse und Adler, Biber und Störche haben an der Elbe ihren Lebensraum. Die letzten großen urwaldähnlichen Auenwälder Mitteleuropas gedeihen in diesen Überschwemmungsräumen, die auch unabdingbar für den Hochwasserschutz sind. Jahr für Jahr kommen aber auch Hunderttausende Touristen an die naturnahe Elbe, um diese von der UNESCO mehrfach geschützte Flusslandschaft zu erleben. Tausende von Arbeitsplätzen sind ebenfalls unmittelbar von den intakten Elblandschaften abhängig.

<<<< Zur Unterzeichnung hier klicken >>>>